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Narzissmus im Arbeitsrecht

Narzissmus und Arbeitsrecht

 

Hier zwei Paradebeispiele, wie der Narzisst als Arbeitnehmer wie auch als Chef in gehobener Position das Firmengefüge stört und die Personen, die täglich mit ihm zu tun haben, schädigt.

 

 

 

  1. I.               Narzisst als Chef

 

Frau Schaf hat seit 6 Monaten einen neuen Chef Herrn Wolf. Frau Schaf ist Sachbearbeiterin und leidet seither unter ihrem Chef. Er kritisiert ihre völlig einwandfreie Arbeit, stellt völlig überhöhte Forderungen, die sie zwar versucht zu erfüllen, doch wenn sie den Anforderungen genügt, findet ihr Chef neue Gründe, warum es an der Arbeitsleistung etwas auszusetzen gibt. Frau Schaf hat sich schon zweimal krankschreiben lassen. Sie hatte privat schon einen Nervenzusammenbruch.

 

Der Umgangston ihres Chefs ist unleidlich und unfreundlich. Er ist ihr einziger Ansprechpartner und die einzige Person, die die Arbeitsleistung der Frau Schaf beurteilt.

Die Gedanken von Frau Schaf kreisen ständig um Herrn Wolf und sie sucht ihn ständig zufrieden zu stellen. Ihr Körper streikt schon. Als noch ein halbes Jahr ins Land geht, lässt sich Frau Schaf erst einmal länger krankschreiben, um sich dann auch versetzen zu lassen.  

 

 

 

 

  1. II.              Narzisst als Arbeitnehmer

 

Ein Fall aus Oberbayern. Herr Brösel ist schon seit 15 Jahren im Betrieb. Er wirkt seiner neuen Chefin gegenüber immer äußerst bemüht. Er ist technischer Angestellter. Er kann von allem etwas. Seine Aufgaben erledigt er eher schleppend. Fragt man nach, ist er immer äußerst belastet. Ergebnisse werden selten pünkltich oder wie vereinbart erzielt. Schuld haben immer andere. Er hat es sich im Keller des Betriebes in seinem Arbeitsbereich gemütlich gemacht. Dort ist wenig los. Seine Freundinnen, von denen er im Großbetrieb reichlich hat, besuchen ihn gerne dort. Auch verschwindet aus dem Technikbereich schon mal das eine oder andere, was Brösel für sich privat gut gebrauchen kann.

 

Mit seiner neuen Chefin gibt es jetzt öfters Streit. Sie möchte Brösel gerne loswerden. Er ist ihr lästig, und zieht die Moral der Fa. völlig nach unten. Brösel bemerkt schon, dass ihm die Chefin mehr und mehr auf die Finger schaut. Er nutzt nun eine seiner zahllosen Beziehungen, um einen anderen Arbeitsplatz zu suchen. Seine Chefin ist heilfroh, als sie einen Abwicklungsvertrag unterzeichnen kann und Brösel loswird. Bei ihr haben sich schon Krankheitssymtome gezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Der Mensch fühlt sich in aller Regel in seiner Arbeit wie auch Zuhause an einem gewohnten Ort und ist daher oft besonders unvorsichtig bzw. mit seinen Pflichten sehr befasst. Dabei bleibt das Machtstreben oder die Übergriffigkeit mancher Kollegen oder Vorgesetzter zunächst unbemerkt, bis das Ganze zur täglichen Belastung werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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22.11.2022

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