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Narzissmus - ein Leben lang im Streit verbunden?

Narzissmus- und im Streit sind wir ein Leben lang verbunden -

Gibt es das, ewig andauernde Rechtsstreitigkeiten? Ja es gibt sie

 

Leider ist das kein Alptraum, sondern die Realität. Es dürfte bekannt sein, dass Narzissten sich oft nicht damit begnügen können Beziehungen zu ihren ehemaligen Partnern einfach enden zu lassen. Sie suchen ihre ehemaligen Partner wieder auf, rufen an, schreiben Briefe, kontaktieren in sozialen Medien usw. Wer sich von einem Narzissten bewusst getrennt hat, weiß in aller Regel, dass er nicht wieder schwach werden darf und keinen Kontakt mehr aufnehmen darf.

Bei Ehepaaren hilft eine Scheidung zwar zunächst. Sind Kinder da, ist leider dauernde Kommunikation erforderlich. Diese wird von Narzissten nicht selten zur Kontaktaufnahme genutzt und um auch weiter mit dem Expartner Kontakt zu halten.

Diese betroffenen Partner müssen sich mehr vor ihren eigenen Reaktionen schützen als alle anderen. Eltern, die gemeinsame Kinder haben, müssen dem Gericht eine Kommunikation vorweisen. Eltern, die nicht kommunizieren, riskieren einen Sorgerechtsstreit, den sie gegen einen Narzissten verlieren könnten.

Man muss es also unbedingt schaffen, eine sachliche Kommunikation mit dem Elternteil zu schaffen, damit der narzisstische Elternteil keine Niederlage provoziert, die die Familie noch weiter gefährdet. Wer zu lange geschädigt ist, sollte sich psychologische Unterstützung bei dem Aufbau bzw. Übung der Kommunikation suchen.

 

Es gibt leider auch für Praktiker Täuschungen, denen sie unterliegen können. Nicht jeder Richter, Gutachter, Psychologe oder Anwalt kann sich ein verständnisvolles Bild über den Narzissmus und seine Auswirkungen machen. Manche Opfer sind so geschädigt, dass sie in einem Verfahren wie hypnotisiert wirken. Sie sind es tatsächlich ein wenig. Narzisstische Partner reagieren mit Gestern und Blicken. Ehepartner sind lange eingespielte Partner und der geschädigte Part reagiert auch nach der Trennung auf die Zeichen aus dem narzisstischen Lager. Parteien in einem Rechtsstreit, die so belastet sind, haben keine Chance und sie verzweifeln dann auch regelmäßig. Das bedeutet Futter für die Gegen-

 

 

seite. So hat ein Narzisst wieder Zufuhr. Oft führen Betroffene von narzisstischem Missbrauch Rechtsstreitigkeiten über viele Jahre. Gerichte können gerade im Familienrecht selten Anträge einfach so zurückweisen, sondern müssen sich mit allen Anträgen auseinandersetzen.

Richterwechsel und verschiedene weitere Verfahrensbeteiligte, tragen weiter dazu bei, dass diese weiteren Rechtsstreite immer wieder laufen. Für die Familien ist das Folter und führt zum Auseinanderfallen der Familie und psychischen Krankheiten.

 

Künftige Gesetze müssen diese Verflechtungen berücksichtigen. Narzissten sind keine Monster, sondern Menschen, die Hilfe benötigen. Trotzdem muss den Gerichten eine Handhabe gegeben werden, wenn die Vermutung naheliegt, dass eine solche Verflechtung vorliegt, die eine Familie zu zerstören droht.

 

 

 

Fazit: Ein wahrer Alptraum für Helfer, Anwälte, Psychologen, Therapeuten. Der nicht auflösbare Konflikt. Leider schwindet in unserem Rechtssystem die Fähigkeit und Kompetenz Rechtsstreitigkeiten wirklich zu befrieden. Typische Tummelfelder wie das Erbrecht mit langjährigen Prozessen oder das Familienrecht mit immer wieder sich wiederholenden Anträgen im Wege der einstweiligen Anordnung, ständigen Beschwerdemöglichkeiten u.a. bieten einen reichen Tummelplatz für narzisstisch belastete Beziehungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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03.06.2022

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