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Narzissmus am Arbeitsplatz

Narzissmus am Arbeitsplatz – ein u.U. heißes Eisen für Arbeitgeber.

 

Vorbemerkung:

 

  • Es handelt sich um keine psychologische Begutachtung oder Ratgeber;
  • Sollte jemand an einer anderen Person feststellen, dass eine narzisstische Störung oder Prägung vorliegt, so gilt das ohne jegliche Gewähr und kann auch in keinem Prozess verwandt werden;
  • Diese Feststellung darf auch keinesfalls dazu verwandt werden, andere Personen auszugrenzen oder zu diskriminieren;
  • Die Feststellung des Narzissmus gilt ausschließlich zur Feststellung für eigene private Zwecke, um sich Kraft, Geld und Energie zu sparen und rein private Vorkehrungen zu treffen;

 

Sachverhaltsstellung:

 

Eine Arbeitgeberin berichtete mir im Rahmen einer Beratung einmal folgendes. Sie hatte einen Altmitarbeiter in ihrer Abteilung, den sie nur wiederwillige übernehmen musste, weil er sich weigerte eine Aufhebung des Arbeitsvertrages anzunehmen oder ähnliches.

 

Doch anstatt, dass dieser dankbar wäre, verwickelte sie diese ständig in Gespräche in denen sie immer das Gefühl hatte, sich entschuldigen zu müssen. Er beklagte sich ständig über etwas, Arbeitsanweisungen wurden grundsätzlich ausgelegt und anders verstanden, als es eigentlich üblich ist. Ständig wurde nachgefragt und um Klärung gebeten.

 

Die Arbeitgeberin sah sich von diesem Mitarbeiter über Gebühr in die Pflicht genommen, so dass sie schon an sich selbst zweifelte. Sie hatte in letzter Zeit sogar schon Angst vor diesen Gesprächen, weil sie nie wusste, welches Ergebnis sich da ergeben könnte.

 

Dies ging über mehrere Jahre und der Mitarbeiter hatte sich seine Chefin inzwischen erzogen. D.h. er konnte an seinem Arbeitsplatz eigentlich tun und lassen was er wollte. Er machte viele Pausen, Rauchpausen, mehr als andere Arbeitnehmer.

 

 

Er gilt als außerordentlich kompetent, weil man schon weiß, dass er sehr viel Einfluss bei seiner Arbeitgeberin hat. Weiterhin kommt es ihr so vor, dass er draußen auch schlecht über die Firma spricht und sich bei jeder Gelegenheit beschwert, wie er belastet und gefordert ist.

 

Seine Arbeitgeberin ist völlig entnervt. Inzwischen sucht er sich einen anderen Arbeitsplatz und hat schon eine Reserve, da er weiß, dass das an seinem Arbeitsplatz kritisch werden könnte, bei seinem Verhalten.

 

Seine Arbeitgeberin bietet ihm die Aufhebung des Vertrages an, er bittet geschickt um Kündigung und verhandelt beim Kündigungsschutzverfahren vor dem Arbeitsgericht sehr günstige Konditionen für sich (hohe Abfindung, max. Lohnnachzahlung u.a., sonstige geldwerte Vereinbarungen). Die Arbeitgeberin ist froh, dass sie ihn los ist. Allerdings weiß sie nicht, dass ihr Arbeitnehmer längst einen anderen Arbeitgeber gefunden hat und alle Vorteile mitnimmt. Der einzige Trost auch am neuen Arbeitsplatz gibt es wieder Arbeitgeber, die sich mit dieser Situation abfinden müssen.

 

Wichtig!!!!!!!

 

Dieser Beitrag ersetzt keine eingehende Prüfung und rechtliche Beratung im Einzelfall. Eine Haftung hierfür kann daher nicht übernommen werden.

 

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17.10.2021

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