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Für Betroffene von narzisstischem Missbrauch

 

Betroffene von narzisstischem Missbrauch

 

 

Die Betroffenen von langjährigem narzisstischem Missbrauch entwickeln oft Merkmale einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sie bemerken das leider nicht rechtzeitig. Da solche Beziehungen oft sehr lange anhalten, bestehen die Schäden auch nach der Trennung vom Narzissten fort. Viele Betroffene meinen dann oft, die Kraft mit der Distanz zu haben, sich an dem Narzissten rächen zu können.

 

Rache an einem Narzissten für eine schlechte Behandlung nehmen zu wollen, ist meist keine gute Idee. Zum einen, weil der Narzisst in aller Regel viel unnachgiebiger ist, als sich das die Betroffenen wahrmachen möchten.

 

In einem Rechtsstreit geben die Betroffenen dem Narzissten dann das, was sie gar nicht wollen, Aufmerksamkeit und Bestätigung. Es ist dann durchaus möglich, dass die Betroffenen dann einen noch schlimmeren und schwereren Verlust erleiden und dem Narzissten dann auch die Möglichkeit der Rache gewähren.

 

Rechtsstreite werden dann oft verloren, weil der Narzisst unerwartet stark und hart gegen die Betroffenen vorgeht.

 

Daher muss wohlbedacht werden, ob man sich auf so einen Rechtsstreit wirklich einlassen möchte.

 

Etwas anderes ist es, wenn der Narzisst einen Rechtsstreit beginnt und der daher für die Betroffenen unausweichlich ist bzw. es um die eigene Existenz oder die Familie geht. Aber auch hier gilt: Dem Narzissten auf keinen Fall Futter sein. Keine Emotionen, nur an der Sache bleiben und vernünftig argumentieren.

Sehr ratsam ist es, die Methode vom grauen Stein zu verwenden.

 

 

 

 

 

 

Wenn der Narzisst keinerlei Emotion erwerben kann, keine Angst, keine Panik etc. dann verliert er den Reiz an der Sache. U.U. ist er dann an einem schnellen Vergleich interessiert. Aber Vorsicht, jede Vereinbarung immer kritisch prüfen und immer Dritte einbeziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit:

Wie in allen meinen Artikeln zum Thema Narzissmus sei gesagt, es obliegt keinem Laien an einer anderen Person den Narzissmus zu diagnostizieren. Fachpersonen werden sich hüten in eigener Sache zu urteilen. Sollte tatsächlich eine Form von Narzissmus vorliegen, so tut man gut daran Familienmitglieder oder ehemalige Partner nicht zu dämonisieren. Narzissmus hat in aller Regel einen tragischen Hintergrund und jeder Narzisst verdient unser aufrichtiges Verständnis.

Geht es um Familie und vor allem um Kinder wird es sehr schwierig. Doch auch Kinder sind eines Tages so stark, um mit dem narzisstischen Missbrauch umgehen zu können, daher muss der nicht-narzisstische Elternteil außerordentlich stark sein, um die Kinder so gut es geht zu schützen, die Familiengerichte tun das in aller Regel nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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05.12.2021

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