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Achtung Investoren, das kann ins Auge gehen!

Das Problem: Wenn die Wirtschaft streikt/ Achtung Investoren!!!

 

Am Beispiel eines Praxisfalles:

 

Sachverhaltsschilderung:

 

Die Kindeseltern Hans und Karin Brösel sind schon länger verheiratet. Sie haben viel gespart und wollen nun ein Eigenheim kaufen. Die Kinder Maja 4 Jahre und Peter 6 Jahre leben mit im Haushalt und werden von Mama Brösel versorgt. Die Verhandlungen mit Banken sind geführt, endlich ist ein Objekt in der Nähe von München ausgemacht.

 

Die Finanzierung steht, beide Eltern arbeiten und beide Eltern haben Vermögen. Alles gut. Davon geht man aus.

 

Das Haus wird Ende 2020 fertiggestellt und soll auch übergeben werden. Doch der Bauträger ist unzufrieden, stellt viele Mängel fest, auch die Lieferungen vieler Materialien kommen ins Stocken.

 

Bis das Haus wirklich an die Eltern Brösel übergeben werden kann vergehen 4 Jahre bis zum 31.12.2024!!!

 

Die Eltern erleben aber auch mit der Übergabe ein echtes Abenteuer. Ehemann Hans Brösel ist selbst Handwerker und kann ein Lied davon singen.

 

Auch als die Familie einziehen soll, ist das Haus noch nicht bewohnbar.

 

Doch da die Familie alles gekündigt hat und in den 4 Jahren schon in Schwierigkeiten kam, muss nun umgezogen werden zum 31.12.2024.

 

Die Familie zieht zwar schuldenfrei in das neue Haus ein und nach außen sieht es schön aus, aber Innen muss noch viel gemacht werden. Und das Haus wird noch für ca. 1,5 Jahre also bis Frühjahr 2026 eine Baustelle sein.

 

Dazu wird Hans Brösel auch noch einen Prozess gegen den Bauträger und Subunternehmer führen, aber Fakt ist, dass dieser Fall so aussieht und sich in der Praxis in den letzten Jahren zigfach so ereignet hat.

 

Das sieht praktisch so aus, dass nur ein Bad (für 4 Personen) im Haus von der Familie genutzt werden kann, weil es an den Anschlüssen Mängel gibt, die Kinderzimmer sind noch Baustelle, d.h. die Kinder halten sich überwiegend in der Küche auf, die weitgehend benutzbar ist und im halbfertigen Wohnzimmer. Der Balkon ist abgesperrt, weil hier noch Teile fehlen, die noch geliefert werden müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rechtliche Einordnung:

 

Die Familie Brösel fällt bei den Nachbarn unvorteilhaft auf. Herr Hans Brösel spricht mit dem Nachbarn Grünbart. Man unterhält sich so über Finanzierungen. Grünbart meint, dass er schon so lange seinen Hauskredit abbezahlen muss. Brösel meint in einem Anflug von Stolz naja fertig ist das Haus noch nicht, spricht dabei von unfertigen Kinderzimmern und dem abgesperrten Balkon aber das Heim sei schon komplett abbezahlt.

 

Das Gespräch verläuft weiter freundlich. Doch Brösel ahnt nicht, dass er sich mit diesem Gespräch einen echten Feind geschaffen hat.

 

Grünbart meldet wenige Tage später den Fall dem Jugendamt: Familie Brösel lebt hier mit 2 Kindern in unwürdigen Umständen für die Kinder.

 

 

Wenige Tage später erhält die völlig geschockte Familie Brösel ein Schreiben über einen bevorstehenden Besuch des Jugendamtes.

 

Die Eltern zeigen dem Jugendamt das Haus und werden gebeten, sich in eine Unterkunft mit den Kindern umzumelden, da die Kinder nicht im Haus bleiben können, weil dies zu gefährlich für sie wäre. Das Jugendamt teilte mit, wenn die Eltern nicht augenblicklich mit den Kindern ausziehen würden und sich in eine vom Jugendamt bestimmte Unterkunft anmelden würden, dann würde ein Gefährdungsverfahren vor dem Familiengericht gegen die Familie Brösel geführt.

 

Die Eltern können die Geschichte nicht glauben und wenden sich an Rechtsanwalt Kummer. Sie führen ein längeres Gespräch.

 

 

Rechtsanwalt Kummer bestätigt diese Praxis. Doch eine Ummeldung auf die Unterkunft hätte erst Recht fatale Folgen, dann gilt die Familie als obdachlos und würden erst Recht ihre Kinder verlieren.

 

Auch was soll aus der Immobilie werden?

 

Rechtsanwalt Kummer rät einen guten Allrounder als Handwerker auf dem Bau zu nehmen und das Haus in kürzester Zeit weitgehend bewohnbar zu machen, zumindest so, dass das Jugendamt nichts mehr einwenden kann.

 

Die Eltern folgen dem Rat und finden Willi Rüstig, der sich sofort an die Arbeit macht.

 

Die Kinderzimmer werden zuerst fertiggestellt und ein weiteres Bad.

 

Die Kinder haben nun mehr Möglichkeiten im Haus und eine Umbauphase muss vom Amt akzeptiert werden. Perfekte Umbauten gibt es heute nicht mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtig!!!!!!!

 

 

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Elisabeth Aleiter

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25.08.2026

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